Die Kobido-Massage - der natürliche Weg zu mehr Hautgesundheit.
- Sylwia Kuta
- 4. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Juli 2025
Auch wenn der Alterungsprozess nicht gestoppt werden kann, gibt es einen Weg, ihn
sanft zu verlangsamen. Unter dem Begriff Well-Aging fasst man das Bedürfnis der
Menschen zusammen, zufrieden und ausgeglichen zu altern. Eine jahrhundertealte
Massagetechnik aus Japan trifft diesen Zeitgeist – die Kobido-Massage.

Die Kobido-Massage basiert auf jahrhundertealten Techniken und gilt als eine der
umfassendsten und effektivsten Methoden zur natürlichen Verjüngung und Regeneration der
Haut. Diese Behandlungsform war ursprünglich ausschließlich der japanischen Kaiserfamilie
vorbehalten und wurde jetzt wiederentdeckt. Übersetzt bedeutet KOBIDO „der alte Weg der
Schönheit“.
HOLISTISCHES WIRKUNGSSPEKTRUM
Die Kombination der verschiedenen Techniken bewirkt innerhalb einer Behandlung
ganzheitliche Effekte. Durch die regelmäßige Unterbrechung der stimulierenden Passagen
der KOBIDO-Massage mit Akupressur Techniken und sanftem Druck wird eine entspannende
Wirkung erreicht, die hilft, Stress abzubauen und Verspannungen zu reduzieren, die unter
anderem auch Auslöser für Kopf- oder Migräneschmerzen sein können.
TIEFGREIFENDE BEHANDLUNGSMETHODE
Die intensive Phase der Massage zielt darauf ab, die Haut zu beleben, ihr jugendlichen Glow
einzuhauchen und die Produktion von Hautbestandteilen zu aktivieren. Besonders die
tieferliegenden Hautschichten, die mit Cremes und Seren nicht erreichbar und doch für die
Faltenbildung relevant sind, werden hierbei erreicht.
Für eine erhöhte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung sorgt die Anregung der
Hautdurchblutung, wodurch sich die Hautstrukturen auf natürliche Weise verbessern und erneuern können. In Kombination mit der Steigerung des Lymphflusses werden vermehrt Giftstoffe abgebaut und abtransportiert, was das Gewebe revitalisiert und so für einen gesünderen Hautton sorgt.
Die Stimulation der Gesichtsmuskeln und verborgenen Hautschichten fördert die
Kollagenproduktion, wodurch die Haut straffer und elastischer wird. Bei regelmäßigen
Anwendungen können sich außerdem die Poren verfeinern und der Teint ebenmäßiger
werden.
EINE OASE DER RUHE SCHAFFEN
Für eine KOBIDO-Massage müssen keine teuren Maschinen angeschafft oder eine
bestimmte Produktgruppe verwendet werden. Es gibt jedoch einige Eckpunkte, die man bei
der Durchführung berücksichtigen und sicherstellen sollte.
Das A und O bildet dabei eine bequeme Liege. Diese sollte selbstverständlich dem Kunden
den höchstmöglichen Komfort bieten, um sich ganz der Behandlung hinzugeben und sich
auszuruhen. Der Therapeut muss sich währenddessen gut und frei bewegen können, um die
umfangreichen und anspruchsvollen Techniken korrekt und ergonomisch auszuführen.
Bestenfalls platziert man die Liege in einem ruhigen Raum mit sanften Klängen, einem
wohltuenden Raumduft und angenehmer Dekoration.
Vor der Massage ist es wichtig, die Haut auf die Behandlung vorzubereiten und das Gesicht
durch eine gründliche Reinigung von Schmutz und Make-Up zu befreien. Hierfür sollten
hochwertige und vorwiegend Produkte auf Naturbasis verwendet werden, die keine
Rückstände auf der Haut hinterlassen. Die Reinigung kann gegebenenfalls durch Auflegen
eines warmen Handtuchs auf das Gesicht abgeschlossen werden, wodurch sich bereits die
Poren öffnen und die Durchblutung der Haut angeregt wird.
Wie bei konventionellen Massagen ist ein hochwertiges, nicht komedogenes Gesichtsöl oder
Serum zu verwenden, um die Massagebewegungen zu erleichtern und die Haut gleichzeitig
zu pflegen.
GESTEIGERTE HAUTGESUNDHEIT AUS FACHKUNDIGER HAND
Eine KOBIDO-Massage sollte ausschließlich von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt
werden, die nicht nur in den spezifischen Massage-/Akupressurtechniken und Prinzipien
dieser Massageform geschult sind, sondern darüber hinaus Informationen zu den Gewebestrukturen, der Anatomie des Gesichts und deren Auswirkungen auf den gesamten
Organismus erhalten haben. Relevant ist dies auch vor dem Hintergrund der
Kontraindikatoren.
Trotz der vielen positiven Effekte wird gegebenenfalls von einer Behandlung abgeraten.
Neben offensichtlichen Gründen wie Hauterkrankungen, nicht verheilten Wunden, einer akuten Infektion oder Fieber sowie Allergien gegen die angewendeten Massageprodukte, gibt es eine Vielzahl von körperlichen Gründen. Dazu zählen Bluthochdruck, da die intensiven Akupressur Techniken die Durchblutung zusätzlich fördern, und kürzlich vorgenommene Zahnextraktionen, da die Behandlung bis in die tiefen Gewebeschichten Blutungen auslösen und Heilungsprozesse verzögern können. Weiterhin ist Vorsicht geboten bei invasiven kosmetischen Eingriffen wie Botox-Injektionen oder Filler-Behandlungen. Sind die chirurgischen Eingriffe im Gesicht nicht bekannt, können beispielsweise Hyaluron-Unterspritzungen durch die intensiven Massagetechniken verschoben werden. Verkapseln sich diese Hyaluron-Bestandteile dann neu, entstehen unschöne Dellen im Gesicht.
Zwar stellt die Massage selbst keinen invasiven Eingriff dar, doch durch die intensiven
Techniken, die bis in die tiefen Gewebeschichten arbeiten, können bei falscher Anwendung
Muskeln und Nerven so stimuliert werden, dass Kopfschmerzen, Verkrampfungen und
weitere neurologische Folgeerscheinungen auftreten.
GLEICHZEITIG TEMPOREICH UND ENTSPANNEND
Ein in Erinnerung bleibendes Merkmal der KOBIDO-Massage ist die enorme
Geschwindigkeit der Ausführung im Gesicht bei gleichzeitiger Entspannung des gesamten
Körpers. Die verschiedenen Techniken bauen im Rahmen einer Behandlung aufeinander auf
und bedürfen einer exakten Abfolge und gezielten Intensität, um das bestmögliche Ergebnis
zu erreichen.
Eine zertifizierte Ausbildung, wie sie beispielsweise das Esteo Institut vor den Toren
Frankfurts anbietet, stellt sicher, dass die Behandlung korrekt und sicher durchgeführt wird.



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